Corona und Impfen

Inzidenzen, Impfen, Informationen: Alles zu Corona

Corona-Landesverordnung verlängert bis 28. Juni – 794 Tote im Ortenaukreis seit Pandemiebeginn


200 Neuinfektionen in der Ortenau meldet das Landesgesundheitsamt am 19. Mai.  Seit Pandemiebeginn sind 794 Menschen im Ortenaukreis mit oder an Corona gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis liegt derzeit bei 267,5 und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 335,1. Die derzeit gültige Corona-Landesverordnung, die seit dem 2. Mai gilt, wurde bis zum 28. Juni verlängert. In Frankreich ist die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr entfallen. Nutzerinnen und Nutzer der Tramlinie D von Frankreich her kommend, müssen spätestens beim Überqueren des Rheins einen Mund-Nasen-Schutz aufziehen. 

Seit dem 9. Mai besteht für Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende im Rathaus keine Maskenpflicht mehr.  Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird weiterhin empfohlen. Generell können Besucherinnen und Besucher seit dem 19. April wieder sämtliche Rathäuser und Dienststellen betreten. Die Stadtverwaltung weist daraufhin, dass Termine je nach Dienstleistung auch weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung angeboten werden. Für den Bürgerservice können Termine nur über die Online-Terminvereinbarung ausgemacht werden. Termine im Ausländerbüro können telefonisch unter 07851 88-3423 vereinbart werden.

Die Stadtverwaltung hat diese beiden Lockerungsschritte vorbehaltlich der weiter sinkenden Inzidenzen beschlossen. Sollten in der Corona-Arbeitsschutzverordnung oder der Corona-Landesverordnung neue Bestimmungen zur Maskenpflicht getroffen werden, passt die Stadtverwaltung die Regelungen in den Rathäusern und Dienststellen entsprechend an.

Corona-Verordnung

Übersicht aktueller Bestimmungen

In Baden-Württemberg gilt seit Montag, 2. Mai, eine neue Corona-Landesverordnung. Eine Maskenpflicht gibt es nur noch im öffentlichen Personennahverkehr (Bus, Bahn und Tram) sowie in Arztpraxen mit Ausnahme von Zahnärzten, im Rettungsdienst, in Einrichtungen für Wohnungslose sowie in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Dialyseeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und im ambulanten Pflegedienst. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder im Alter bis fünf Jahren sowie Menschen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen können.

Die Testpflicht konzentriert sich auf Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und auf den ambulanten Pflegedienst. Im Falle einer PCR-Testung darf das Resultat 48 Stunden zurückliegen. Weiterhin regelmäßig getestet wird zudem in sozialpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.

Aktuelle Quarantäne-Bestimmungen

Quarantäne-Regeln für Infizierte

Die Landesregierung hat ihre Quarantäne- und Isolationsregeln angepasst: Fällt der Antigen-Schnell- oder PCR-Test positiv aus, haben sich die Betroffenen weiterhin in häusliche Isolation zu begeben. Diese endet nach fünf Tagen, sofern in den letzten 48 Stunden keine Symptome wie Husten oder Fieber auftreten. Bei Krankheitssymptomen müssen die Betroffenen in Isolation bleiben. In diesem Fall endet sie spätestens nach zehn Tagen. In medizinisch-pflegerischen Bereichen können Beschäftigte nach der häuslichen Isolation wieder arbeiten gehen, wenn sie zuvor einen Negativtest vorlegen.

Quarantäne-Regeln für Kontaktpersonen

Für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen gibt es keine Quarantänepflicht mehr. Allerdings empfiehlt die Landesregierung, die Kontakte für zehn Tage zu reduzieren, eine medizinische Maske zu tragen und den Mindestabstand zu wahren.

Welche Corona-Regeln an Schulen und Kitas gelten

Aktuelle Regelungen an Schulen

In den Schulen gilt seit Mittwoch, 4. Mai, eine neue Corona-Verordnung: An Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperliche und motorische Entwicklung gilt nach den Osterferien wieder eine Testpflicht. Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal haben sich zweimal wöchentlich mittels PCR- oder Antigen-Schnelltest zu testen. Ausgenommen von der Testpflicht ist, wer bereits vollständig geimpft und somit als quarantänebefreit gilt. Die Bestimmungen gelten auch für Schulkindergärten sowie bei Elternabenden.

Wer keinen Negativtest vorlegen kann und nicht von der Testpflicht ausgenommen ist, darf das Schulgebäude nicht betreten, es sei denn es stehen Abschlussprüfungen oder Klausuren an.

An den übrigen Schulen empfiehlt das Landessozialministerium das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen Räumen, einen Mindestabstand von 1,5 Metern sowie regelmäßiges Lüften.

Aktuelle Regelungen an Kitas

Die Corona-Verordnungen für Kitas ist am Mittwoch, 13. April, außer Kraft getreten. Eine neue Verordnung wurden bislang nicht beschlossen. Eine generelle Maskenpflicht besteht nicht mehr. Seit Montag, 16.5.2022, gilt keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Verkehr, dies gilt für Busse und Bahnen, Taxis und auch Flugzeuge. Schutzmasken müssen damit nur noch in Krankenhäusern und Altenheimen getragen werden. Dort muss auch weiterhin ein Gesundheitspass vorgelegt werden - das heißt, Besucher müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Corona-Regeln in Frankreich

Übersicht der aktuellen Bestimmungen

Restaurants, Clubs, Geschäfte, Kultureinrichtungen und Schwimmbädern haben geöffnet. Eine generelle Maskenpflicht besteht nicht mehr. Seit Montag, 16.5.2022, gilt keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Verkehr, dies gilt für Busse und Bahnen, Taxis und auch Flugzeuge. Schutzmasken müssen damit nur noch in Krankenhäusern und Altenheimen getragen werden. Dort muss auch weiterhin ein Gesundheitspass vorgelegt werden - das heißt, Besucher müssen geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Situationsberichte

Situation im Ortenaukreis (Stand: 19. Mai)

Für den Donnerstag meldet das Landesgesundheitsamt 200 Neuansteckungen im Ortenaukreis. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis liegt bei 267,5 und damit deutlich unter dem  Landesdurchschnitt von 335,5.

70,8 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner des Ortenaukreises sind vollständig gegen Corona geimpft; im Land sind es inzwischen 73,8 Prozent. 52,1 Prozent der Menschen im Kreis hat zudem eine Boosterimpfung erhalten.

Seit Beginn der Zählung im März 2020 haben in der Ortenau 794 Menschen ihre Corona-Infektion nicht überlebt.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Zählung 15 713 Menschen im Landkreis mit dem Virus angesteckt.

Situation im Elsass (Stand: 29. April)

Auch auf der französischen Rheinseite sinken die Sieben-Tage-Inzidenzen deutlich: Im Unter-Elsass erreicht der Wert 807,3 und in der Eurométropole de Strasbourg 673,4.

In den Krankenhäusern des Unter-Elsass müssen 330 Corona-Kranke behandelt werden. 28 Covid-19-Patienten liegen auf den Intensivstationen.

Die Impfquote im Unter-Elsass liegt bei 78,85 Prozent und damit über der in Baden-Württemberg.

2212 Menschen sind seit Beginn der Zählung am 1. März 2020 im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Corona-Regeln am Arbeitsplatz

Arbeitgeber müssen über Impfmöglichkeiten informieren

In der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes werden Arbeitgeber verpflichtet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Risiken einer Corona-Infektion und die Möglichkeiten einer Schutzimpfung zu informieren, Betriebsärzte bei Impfangeboten zu unterstützen und Beschäftigte freizustellen, wenn diese sich außerbetrieblich impfen lassen.

Eine Testpflicht am Arbeitsplatz besteht nicht. Allerdings haben Arbeitgeber zu prüfen, in wie fern sie ihren Mitarbeitenden vor Ort weiterhin regelmäßige Testmöglichkeiten anbieten. Die Kosten für Tests tragen die Arbeitgeber. Eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz ist gemäß dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales nur dann erforderlich, wenn dies die „betriebliche Gefährdungsbeurteilung“ ergibt.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung gilt bis einschließlich 25. Mai 2022.