Bilanz 9-Euro-Ticket

Bilanz 9-Euro-Ticket: Anfrage bei Tourist-Information vervielfacht sich

Insgesamt 1142 9-Euro-Tickets sind in den drei Sommermonaten Juni, Juli und August bei der Tourist-Information verkauft worden. Gingen in den Jahren zuvor im gleichen Zeitraum ungefähr 150 Monatskarten für Schüler und Erwachsene über die Ladentheke, konnte das preiswerte ÖPNV-Ticket des Bundes die Anfrage im Handumdrehen vervielfachen. Vor allem bei älteren Personen beliebt, wird das – inzwischen nicht mehr gültige – Angebot auch heute noch vereinzelt bei den Mitarbeitenden nachgefragt.

In Kehl hat sich die Nachfrage nach ÖPNV-Zeitkarten durch das 9-Euro-Ticket vervielfacht.

„Mit 1142 9-Euro-Ticket-Verkäufen in drei Monaten fällt unsere Bilanz sehr positiv aus“, sagt Fiona Härtel, Kehl-Marketing-Geschäftsführerin. Gerade zu Beginn des Monats September hätten noch viele Besucherinnen und Besucher der Tourist-Information (Rheinstraße 77) nach dem Angebot gefragt. Auch wenn dieser Andrang nun Woche um Woche etwas nachlasse, steigt die Zahl der Beratungsgespräche an. „Die Menschen sind auf den Geschmack gekommen, viele suchen nach einer alltagstauglichen Alternative fürs eigene Auto“, erklärt Fiona Härtel. Der Preissprung vom 9-Euro-Ticket zu vergleichbaren Fahrkarten mache hier manchen ein Strich durch die Rechnung. Die Tendenz ist jedoch klar: „Wir haben gesehen, wie hoch der Andrang auf Bus und Bahn sein kann“, erläutert die Geschäftsführerin der Kehl-Marketing.

Aktuelle Alternative zum 9-Euro-Ticket:

Bis es eine konkrete Nachfolgeregelung des Landes oder des Bundes gibt, könnte das aktuelle Angebot für Job-Ticket-Neukunden zumindest für Berufstätige eine Alternative sein. Dieses Ticket kann ab 36,10 Euro monatlich ein Vierteljahr lang ausprobiert werden und ist in diesem Zeitraum jederzeit ohne Angabe eines Grundes kündbar. Aber Achtung: Um an der Aktion teilzunehmen, dürfen Interessierte in den vergangenen sechs Monaten kein TGO-Abo-Kunde gewesen sein. Nach Ablauf der Probezeit wird das Jobticket automatisch zu Tarifbedingungen verlängert.

Erstellt am 21. September 2022