Das Kulturhaus wird eröffnet!

Das historische Gebäude der Tulla-Realschule in der Kinzigstraße 36 wurde für rund zehn Millionen Euro, inklusive Außenanlage, zu einem Kultur- und Bildungszentrum umgebaut, welches den Namen Das Kulturhaus. trägt. Die Arbeiten haben am 14. April 2015 mit einem symbolischen Baggerbiss begonnen, den OB Toni Vetrano am Steuerknüppel höchst selbst ausführte.

Einblicke in die Bauarbeiten der vergangenen Woche und den Einzug der Musikschule gibt es in diesem Video.

Den Umbau und das Nutzungskonzept für die ehemalige Tulla-Realschule hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 13. Mai 2013 mit großer Mehrheit bei zwei Gegenstimmen beschlossen. Zur Kenntnis nahmen die Ratsmitglieder darüber hinaus, dass Betrieb und Unterhaltung des Gebäudes den städtischen Haushalt künftig mit gut 200 000 Euro jährlich belasten werden. Der Anteil an den Baukosten, den die Stadt selber zu tragen hat, beläuft sich derzeit auf ungefähr 5,5 Millionen Euro; knapp 4,5 Millionen Euro steuert das Land bei.

Das Kulturhaus. ist seit der offiziellen Einweihung am 20. September 2019 das kulturelle Zentrum der Stadt.zoom

Im Gebäude sind zu finden:

  • die Volkshochschule mit Kursräumen in verschiedenen Stockwerken;
  • die Musikschule: Sie kann Unterricht für Schlagzeuger und Bands im Kellergeschoss erteilen und findet darüber hinaus Platz im ersten Obergeschoss: Dort sind Unterrichtsräume und ein größerer Proberaum fürs Ensembles eingerichtet. Außerdem steht der Musikschule ein Büro zur Verfügung.
  • einen Dependance der Kunstschule Offenburg unter dem Namen Atelier Kehl;
  • Das städtische Kulturbüro zieht von der Stadthalle ins Kulturhaus um und verfügt dort dann über drei Büros.
  • Herzstück des zweiten Obergeschosses ist der Veranstaltungsraum für Kleinkunst mit Bühne und Platz für etwa 130 Zuschauer. Zusammen mit dem Raum hinter der Bühne erstreckt er sich über 207 Quadratmeter.

Für das Kultur-Café, das im Erdgeschoss auf zwei Ebenen mit 215 Quadratmetern Fläche eingerichtet wird, konnte leider noch kein Pächter gefunden werden.

Der Haupteingang ist auf die heutige Rückseite der ehemaligen Schule, also zur Läger-Tangente hin, verlegt. Die rund neun Meter breite und vierzehn Meter hohe Glasfassade ist das prägende Element der Fassade. Das Gebäude ist bis ins Dachgeschoss durch einen Aufzug erschlossen und damit barrierefrei.

 
 
 

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