• Wegen Corona: Stadt hilft Unternehmen – Verstöße gegen die Notverordnung werden teuer

    Wegen Corona: Stadt hilft Unternehmen – Verstöße gegen die Notverordnung werden teuer

    Die Stadt unterstützt die Unternehmen in Kehl: Allen Firmen, die aufgrund der Corona-Krise Probleme haben, ihre Steuerzahlungen pünktlich zu leisten, stundet die Stadt die Zahlungen zunächst für drei Monate zinslos, unbürokratisch und ohne weitere Prüfungen. Ein entsprechendes Antragsformular steht zum Herunterladen auf der städtischen Homepage bereit. Die Zahl der am Corona-Virus Infizierten steigt sowohl im Ortenaukreis als auch in Kehl weiter: 42 Kehlerinnen und Kehler sind am 30. März positiv auf Corona getestet, im Kreis sind es 327 Menschen. Elf Personen sind inzwischen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bittet dringend darum, Altkleider nicht neben den Containern abzulegen. Verstöße gegen die Corona-Notverordnung werden teuer: Das Land hat einen Bußgeldkatalog veröffentlicht. mehr...

  • Arbeit mit Geflüchteten in Zeiten von Corona: WhatsApp-Nachrichten gegen die Verunsicherung

    Arbeit mit Geflüchteten in Zeiten von Corona: WhatsApp-Nachrichten gegen die Verunsicherung

    Die Halbwertszeit von Notverordnungen, Allgemeinverfügungen und neuen Regelungen ist kurz: Seit sich der Corona-Virus auch im Ortenaukreis immer mehr ausbreitet, wachsen auch bei den in Kehl lebenden rund 1000 Geflüchteten Unsicherheit und Angst. Selbst für die Flüchtlinge, die inzwischen gut Deutsch sprechen, ist zum einen die Flut der Veröffentlichungen zum Thema Corona kaum überschaubar, zum anderen die Behördensprache nicht immer verständlich. Das Team des städtischen Integrationsmanagements hat deshalb über Telefon, E-Mail und vor allem den Messenger-Dienst WhatsApp ein Informationsnetzwerk aufgebaut und verschickt die wichtigsten Informationen in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Kurdisch, Tigrinja und Dari an 230 Kontaktpersonen mit Multiplikatorenfunktion. „Wir erreichen damit etwa 900 der rund 1000 in Kehl wohnenden Geflüchteten“, schätzt Integrationsmanagerin Svenja Gerbendorf. mehr...

  • Freibäder in Auenheim und der Kernstadt stoppen Vorbereitungen auf die Badesaison

    Freibäder in Auenheim und der Kernstadt stoppen Vorbereitungen auf die Badesaison

    Eigentlich sollte das Freibad in der Kernstadt derzeit ausgewintert werden, das heißt, es wird herausgeputzt für die anstehende Freibadsaison. Diese Arbeiten haben die Technischen Dienste Kehl nun erst einmal gestoppt, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stattdessen in kritischen Bereichen wie dem Wasserwerk oder der Kläranlage einzusetzen. Und das Freibad? Das wird in der Zwischenzeit für Hochwasserfälle gesichert. Die Pumpen laufen seit Donnerstagnachmittag. mehr...

  • Freiwillige Helfer gesucht für neues Hilfsprojekt von DRK, Kirchen und der Stadt

    Gemeinsam mit dem DRK und den Kirchen stellt die Stadt einen Einkaufs- und Unterstützungsservice auf die Beine. Kehlerinnen und Kehler, die als gefährdet gelten, sich in Quarantäne oder in häuslicher Isolation befinden, können sich über einen speziell eingerichteten Meldekopf beim DRK-Kreisverband Kehl melden und Unterstützung erbitten. Die angebotenen Leistungen reichen von Einkäufen, Versorgung von Haustieren, Wäschewaschen bis hin zur Müllentsorgung. Damit dieses Helfernetz funktioniert, suchen die Organisatoren nach freiwilligen Helfern. mehr...

  • Notbekanntmachungen der Stadt Kehl

    Die Stadt hat im Zuge der Corona-Ausbreitung mehrere Allgemeinverfügungen erlassen, unter anderem für standesamtliche Trauungen, Bestattungen sowie für fällige Kitagebühren. Die Regelungen im Überblick: mehr...

  • Kinderbetreuung während der Corona-Krise: „Wir denken an euch“ - Städtische Kitas versenden Spiele- und Bastelideen

    Kinderbetreuung während der Corona-Krise: „Wir denken an euch“ - Städtische Kitas versenden Spiele- und Bastelideen

    Viele Kinder in der Rheinstadt verbringen derzeit die Zeit zuhause, weil Kita und Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen sind (ausgenommen sind Notbetreuungsangebote). Das kann rasch für Eintönigkeit und Langeweile sorgen. Daher hat sich der Bereich Bildung und Betreuung von Kindern überlegt, wie die Eltern bei der Kinderbetreuung in den eigenen vier Wänden unterstützt werden können. Seit Dienstag erreichen die Sorgeberechtigten per Post, am Telefon oder über E-Mails Vorschlägen, was mit den Jüngsten gespielt, gesungen oder gebastelt werden kann. Auf diesem Weg wenden sich die Teams der städtischen Kitas an insgesamt 672 Kinder. „Uns ist es wichtig, den Kindern zu zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben und wir uns darauf freuen, wenn sie wiederkommen“, betont Michaela Könner, Fachkoordinatorin im Bereich Bildung und Betreuung von Kindern. mehr...

  • Notbetreuung für Grundschüler: „Wir dürfen Fußball spielen, aber nur mit Abstand“

    Notbetreuung für Grundschüler: „Wir dürfen Fußball spielen, aber nur mit Abstand“

    Zehn Kinder spielen in kleinen Gruppen auf dem Pausenhof der Falkenhausenschule. „Normalerweise tummeln sich hier bis zu 400 Schülerinnen und Schüler“, sagt Arzu Varga, eine Lehrkraft in der Notbetreuung, neben dem schuleigenen Klettergerüst. „Für uns alle ist das eine große Umstellung.“ In der Einrichtung werden Kinder im Grundschulalter von 8.15 Uhr bis 12.30 Uhr betreut; Danach geht es in die Obhut der Caritas. Nach einer Woche Notbetreuung in Kehl gibt es in Sachen Corona schon kleine Expertinnen, wie die achtjährige Celine: „Wir dürfen bloß nicht vergessen, unsere Hände zu waschen.“ mehr...

  • Bevor der Wohnungskoller einsetzt: Sorgentelefon als Gesprächspartner für gestresste Eltern

    Bevor der Wohnungskoller einsetzt: Sorgentelefon als Gesprächspartner für gestresste Eltern

    Die Eltern sitzen im Home-Office am Computer, um zu arbeiten und müssen gleichzeitig ihre Kinder hüten, die nicht in die Schule, die Kita oder auf den Spielplatz gehen können. Durch die aktuelle Corona-Situation ist dieses Szenario für viele Familien Wirklichkeit geworden. Auf Dauer kann dies allerdings zu Frust und Streitigkeiten führen, weshalb das Frauen- und Mütterzentrum ein Sorgentelefon eingerichtet hat. Unter der Telefonnummer 07851 88-2415 können sich Mütter wie Väter den Frust von der Seele reden und finden einen unvoreingenommenen Gesprächspartner. mehr...

  • OB Toni Vetrano wendet sich an Bürgerinnen und Bürger: Liebe Kehlerinnen und Kehler,

    OB Toni Vetrano wendet sich an Bürgerinnen und Bürger:
Liebe Kehlerinnen und Kehler,

    ich nutze die städtische Homepage heute dazu, mich direkt an Sie zu wenden. Das habe ich noch nie gemacht – und auch das zeigt, dass wir uns in einer Situation befinden, die niemand von uns je zuvor erlebt hat. Die Zahl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben, ist heute (19. März) auf 13 angestiegen. Angesichts von knapp 37 000 Einwohnerinnen und Einwohnern in unserer Stadt mag das manchem von Ihnen vernachlässigbar erscheinen, doch die Zahl wird sich rasch nach oben entwickeln. Vielleicht liegt es an dieser noch niedrigen Zahl, dass das Versammlungsverbot, das seit dem 18. März in ganz Baden-Württemberg gilt, in unserer Stadt in vielfältiger Form ignoriert wird. Sie können nach draußen gehen, Sie können die Frühlingssonne genießen – aber bitte nur mit den Menschen, mit denen Sie in einem Haushalt zusammenleben. Sie können nach draußen gehen, wenn Sie zu allen anderen Menschen Abstand halten und nicht zu den Risikogruppen gehören. Völlig verantwortungslos ist jedoch, dass auf öffentlichen Plätzen oder in Waldhütten Corona-Partys gefeiert werden, dass an Baggerseen im Freundeskreis gegrillt oder am Rhein gepicknickt wird. Wer jetzt noch feiert und Kontaktverbote missachtet, gefährdet Leben. mehr...

  • Kommunaler Ordnungsdienst kontrolliert Gaststätten: „Wir sind auch ein bisschen Seelentröster“

    Kommunaler Ordnungsdienst kontrolliert Gaststätten: „Wir sind auch ein bisschen Seelentröster“

    Seit Mittwoch, 18. März, gilt: Sogenannte Speisegaststätten dürfen nur noch von 6 bis 18 Uhr öffnen. Die aktuelle Verordnung der Landesregierung hält die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdiensts ganz schön auf Trab. Sie müssen Betreiber von Restaurants, Bistro oder Bäckereien informieren und auf die neuen Richtlinien hinweisen. Im Laufe des Mittwochs werden 32 Geschäfte zwangsweise geschlossen, die nicht den Ausnahmekriterien der Landesverordnung entsprechen. mehr...

  • Notbetreuung in den Kitas: „Ich muss hierblieben, bis Corona wieder weg ist“

    Notbetreuung in den Kitas: „Ich muss hierblieben, bis Corona wieder weg ist“

    Den großen Turnraum in der Kita Vogesenallee haben die vier Jungs quasi für sich allein. Unter den wachsamen Augen von zwei Erzieherinnen erklimmen sie Sprossenwände, hüpfen auf Turnmatten oder krabbeln durch selbstgebaute Tunnels. Und nebenan im Krippenbereich nehmen zwei Mädchen fröhlich ein ausgiebiges Bällebad. Der erste Tag der Notbetreuung in den Kehler Einrichtungen Vogesenallee und Kreuzmatt beginnt ruhig – und gibt Kindern wie Erzieherinnen Gelegenheit, sich auf die neue Situation einzustimmen. mehr...

  • Job, Wohnung und ein gutes Liebesleben: Professor Bernd Nolte gibt beim Unternehmerforum Antworten auf aktuelle Herausforderungen

    Job, Wohnung und ein gutes Liebesleben: Professor Bernd Nolte gibt beim Unternehmerforum Antworten auf aktuelle Herausforderungen

    Trotz Corona, Krise der Automobilindustrie, demografischem Wandel oder german Angst: Professor Dr. Bernd Nolte ist es um die Zukunft der Deutschen nicht bange. Zuversichtlich stimmen ihn zum einen die deutschen Grundtugenden, zum anderen die „extrem starke, wettbewerbsfähige Wirtschaft“. Sage man den Deutschen, dass sie nicht mehr spitze seien, dann streikten sie nicht etwa, sondern packten das jeweilige Thema so lange mit Akribie an, bis sie wieder spitze seien, lobte der Wirtschaftsexperte seine Landsleute beim Unternehmerforum, zu dem Oberbürgermeister Toni Vetrano, Wirtschaftsförderin Fiona Härtel und die Sparkasse in deren Hauptstelle eingeladen hatten. Der Schwabe aus Stuttgart, der sich selber als „Wandler zwischen den Welten“ bezeichnet, brachte in sieben Lektionen faktenreich und zugleich unterhaltsam auf den Punkt, was „in einer alternden Gesellschaft sonst manchmal untergeht“. mehr...

 
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