Freibad
Vorfälle im Freibad Auenheim: Reduktion der Besucherzahl, Kontrolle der Personalien
Zehn bis 15 junge Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren haben sich am Sonntag (28. Juni) im Freibad Auenheim gegen 16.30 Uhr nicht an die Regeln gehalten: Sie übersprangen die etwa einen Meter hohe Absperrung zum Schutz der Badegäste im Schwimmerbecken und gefährdeten diese. Weil sie den Anweisungen des Badepersonals nicht Folge leisteten, rief dieses gegen 17 Uhr die Polizei hinzu und ließ das Bad räumen. Am früheren Nachmittag waren fünf bis sechs junge Männer übers Tor ins Bad geklettert, nachdem ihnen am Eingang der Einlass verweigert worden war. Sie wurden von Security-Kräften des Bades verwiesen, ebenso wie vier weitere Personen, die sich nicht an die Regeln gehalten hatten.
Die Stadt reagiert auf die Vorfälle im Freibad Auenheim mit mehreren Maßnahmen:
- Die Zahl der Badegäste, die sich gleichzeitig im Freibad aufhalten können, wird auf 1400 reduziert. Saisonkarteninhaberinnen und -inhaber haben auch darüber hinaus immer Zugang.
- Im Eingangsbereich werden zusätzliche Security-Kräfte eingesetzt, die schon dort kontrollieren, ob ankommende Badegäste über ein Ticket verfügen. Ist dies nicht der Fall – und halten sich weniger als 1400 Personen im Bad auf – können diese Besucherinnen und Besucher am Kassenautomat eine Eintrittskarte lösen. Sowohl beim Online-Ticketkauf als auch am Automaten müssen Personalien angegeben werden.
- Badegäste – mit Ausnahme von Inhaberinnen und Inhabern von Saisonkarten – müssen einen amtlichen Lichtbildausweis dabeihaben, da stichprobenartige Kontrollen erfolgen.
- Wer sich im Bad nicht an die geltenden Regeln hält, muss nicht nur das Freibad verlassen, sondern mit einem Badeverbot bis zum Saisonende rechnen.
Dass 50 bis 60 junge Männer versucht hätten, über den Zaun ins Freibad zu gelangen, kann die Stadt nicht bestätigen.
Freibäder stoßen an Besuchergrenzen: Freie Plätze online abfragen
Besuchergrenze erreicht: Im Freibad Auenheim war am frühen Samstagnachmittag (27. Juni) die Höchstzahl an Badegästen erreicht, die sich gleichzeitig dort aufhalten können. Wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilt, war dies auch in Achern, im Stegermattbad in Offenburg sowie im Waldseebad in Gaggenau der Fall.
Wiederholt mussten die Beamten der zuständigen Polizeireviere auf Bitten von Mitarbeitenden in den Bädern und von Sicherheitsdiensten „erhitzte Gemüter von Badewilligen beruhigen“, heißt es in der Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Offenburg. Auch die Parkplätze im Umfeld der Bäder waren nach Polizeiabgaben überlastet.
In Auenheim wollten um 13.45 Uhr etwa 40 Jugendliche aus Straßburg ins Freibad. Sie hatten jedoch kein Ticket gebucht und die Besuchergrenze von 1600 Badegästen war bereits erreicht. Die Polizei wurde hinzugerufen; die Personalien der Jugendlichen aus der Gruppe, die vor dem Freibad lautstark ihren Unmut äußerten, wurden aufgenommen. Zu Handgreiflichkeiten kam es nicht.
Die Polizei rät, sich am besten bereits zu Hause über die aktuelle Auslastung der Bäder in der Region zu informieren, bevor man aufbricht.
Zur aktuellen Besucherauslastung des Freibads Auenheim
Zum Ticketverkauf
Inhaberinnen und Inhaber von Saisonkarten für das Freibad Auenheim haben immer Zutritt zum Bad. Das Bad ist bis Ende Juni noch von 9 bis 18 Uhr geöffnet; im Juli und August bis 19 Uhr.
