Lou Andreas Salomé, Friedrich Nietzsche & Rainer Maria Rilke : Schöpferisches Denken im Fokus
Kurzbeschreibung
Die Veranstaltung ist bilingual.
Beschreibung
Die Diskussionsbeiträge der Wissenschaftler:innen erfolgen überwiegend auf Französisch und werden nicht durchgängig übersetzt. Die szenische Lesung hingegen enthält mehr deutschsprachige Textpassagen; Übersetzungen der gelesenen Auszüge stehen vor Ort zur Lektüre zur Verfügung. Die Veranstaltung ist bilingual angelegt.
Eines der zentralen Anliegen von Lou Andreas-Salomé – sowohl in ihrem Leben als auch in ihren theoretischen Schriften – ist die Schöpfung an der Schnittstelle von Körper, Heiligem und Kunst. Dem Weiblichen kommt dabei eine bedeutende, nicht immer eindeutige Rolle zu. Trotz ihres umfangreichen Werkes sind gerade die Aspekte von Kunst und Ästhetik bislang am wenigsten übersetzt und erforscht.
Mit dieser Veranstaltung möchten wir Salomé eine Stimme geben und sie zugleich in die fruchtbaren Beziehungen einordnen, die sie zu diesem Thema pflegte: in ihrer frühen Begegnung mit Friedrich Nietzsche und später mit dem Dichter Rainer Maria Rilke. Im Sinne des Themas verbindet das Ensemble von À livre ouvert / Wie ein offenes Buch theoretische Einblicke mit eigenem schöpferischem Tun, wodurch Salomé und ihre introspektiven Zugänge erfahrbar werden.
Mitwirkende:
Runder Tisch:
– Ondine Arnould (Germanistin und Philosophin)
– Arthur Hannoun (Wissenschaftler für Philosophie und Germanistik)
– Esa Christine Hartmann (Germanistin)
Musikalische Lesung:
– Aline Martin und Jennifer Rottstegge (Darstellerinnen)
– Anne-Catherin Kaiser (Pianistin)
– Manon Jürgens (Gesang)

